Rückrufmanagement

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Beratung zum Rückrufmanagement im Mittelstand

Rückrufe sind ein weltweit anwachsendes Phänomen, von dem auch Deutschland immer stärker betroffen ist. Zur Verantwortung heran gezogen werden Hersteller und Händler der unterschiedlichsten Branchen. Die Schäden können enorm sein und führen oftmals zu gigantischen Schadensersatz-Ausgaben. Die Gesetzgebung dazu ist durch das Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) von 1989 und dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) von 2011 eigentlich eindeutig, doch erstaunlicherweise beinahe unbekannt.

Klar ist: Wird durch einen Produktfehler ein Mensch getötet oder verletzt, ist der Hersteller verpflichtet, den Schaden zu ersetzen. Als Produkt im Sinne des Gesetzes kann so gut wie alles, was hergestellt wird, gelten. Als Hersteller gilt jedes Unternehmen, das das Endprodukt, einen Grundstoff oder ein Teilprodukt hergestellt hat. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass jeder Hersteller für die Sicherheit seiner Produkte verantwortlich ist. Aus § 6 Absatz 2 ProdSG folgt die gesetzliche Anordnung zum Aufbau einer unternehmensinternen Rückrufplanung.

Wenn erkannt wird, dass von einem Verbraucherprodukt eine Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit von Personen ausgeht, ist der Hersteller verpflichtet, die zuständigen Behörden unverzüglich zu unterrichten (§ 6 Absatz 4 ProdSG). Genau hier beginnt die Balance, die Grauzone für den Geschäftsführer. Selbst wenn er anders lautende Vereinbarungen in seinem Vertrag stehen hat, ist er in der Verantwortung. Und will dann einerseits seinen gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen, andererseits allzu großen Schaden vom Unternehmen abwenden.

Bei unserer Beratung  zum Rückrufmanagement erläutern Ihnen erfahrene Experten die individuelle Situation Ihres Unternehmens. Sie erfahren, wie Sie ein wirkungsvolles Rückrufmanagement einrichten, um für jede kritische Situation gerüstet zu sein.

Grundlage für sämtliche Rückrufverpflichtungen des Herstellers ist der Verbraucherschutz. Die Anforderungen an die Hersteller und insbesondere deren Sorgfaltspflichten steigen stetig. Reziprok wirkt die weiterhin fortschreitende Arbeitsteilung, immer noch kürzere Produktzyklen und ein ständig wachsender Preisdruck.

Mit frühzeitigem Handeln und unserer Unterstützung bereiten Sie Ihr Unternehmen auf evtl. erforderliche Rückrufmaßnahmen vor.

Rückrufmaßnahmen können umfassen:

  • Änderung der Produktgestaltung
  • Rückzug von Produkten aus der Zwischenhandelskette
  • Aussenden von Informationen und Warnhinweisen über die korrekte Verwendung von Produkten an Verbraucher
  • Ändern von Produkten vor Ort bei den Kunden oder andernorts
  • Rückruf von Produkten von den Verbrauchern gegen Ersatz oder Rückerstattung

Das richtige und insbesondere schnelle Handeln im Fall der Fälle sowie der Umgang mit Kunden und der Öffentlichkeit ist im Rückruffall für das Unternehmen von existenzieller Bedeutung.

Ist das Image durch zögerliches und unvorbereitetes, dilettantisches Handeln negativ besetzt, sind langjährige Umsatz- und Ertragseinbußen die Folge. Jedem Unternehmer sind derartige Beispiele bekannt.

Bereiten Sie sich vor !

Unsere Beratung zum Rückrufmanagement informiert Sie umfassend.

Hier die Themen:

  • Die Welt der Rückrufe
  • Ausgesuchte Schadensfälle
  • Produktsicherheitsgesetz
  • Kraftfahrtbundesamt (KBA)
  • Rechtsprechung
  • Verpflichtung zum Aufbau eines Rückrufmanagements
  • Definition und Arten eines Rückrufes
  • Rückrufplan: rechtlicher Aspekt RAPEX / RASFF / KBA / BAuA

Vorbeugendes Krisenmanagementsystem

  • Vorbeugung durch Planung
  • Gefährdungspotenziale / Schadensszenarien
  • Risikoabschätzung
  • Typische Fehlerquellen
  • Einsatz von QS-Instrumenten
  • Technische Dokumentation
  • Produktkennzeichnung / Rückverfolgbarkeit
  • Kunden- /Lieferantendatenbank
  • Reklamationsstatistik
  • Produktbeobachtung
  • Rückrufkostenversicherungen
  • Fazit der Methoden des Risikomanagements

Aufbau des Rückrufplanes

  • Anforderungen an ein Rückrufmanagement
  • Rückrufteam
  • Krisenspezialisten
  • Unternehmensexterne Kontakte
  • Kommunikationsprogramm
  • Aktionsplan

Der Rückruf von fehlerhaften Produkten

  • Rückruf als Projekt
  • Warnung/Rücknahme/Rückruf
  • Entscheid über die Rückrufnotwendigkeit
  • Gesetzliche Meldepflichten
  • Kontaktaufnahme mit Marktüberwachungsbehörden
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Einbindung der Versicherung
  • Einbindung des Zulieferers
  • Inhalte der RAPEX-Meldung an die Behörden
  • Dokumentation
  • Abschlussbericht

Der Anspruch an Produkte aller Art steigt und steigt. Gebrauchs- und Betriebsanleitungen werden immer wichtiger. Gleichzeitig nimmt auch die Aufmerksamkeit bei Verbraucherschutz und Öffentlichkeit zu. Und das führt unweigerlich verstärkt zu Rückrufaktionen. Warten Sie nicht ab, bis auch Ihr Unternehmen betroffen ist.

Handeln Sie jetzt und informieren Sie sich bei unserer Rückrufmanagement | Beratung über versteckte Risiken und unbekannte Gefahren.

Wir arbeiten bei unserer Beratung zum Rückrufmanagement mit einem erfahrenen Kompetenzteam aus spezialisierten Rechtsanwälten, Ingenieuren und kommen zu Ihnen ins Unternehmen. Wir schulen Ihre Mitarbeiter individuell und effizient.

Fordern Sie weitere Informationen an:
Angebot zur Rückrufmanagementberatung

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