Die wichtigsten Gesetze rund um das Thema Produktrückrufe

Produktsicherheitsgesetz – ProdSG
Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt

Produkthaftungsgesetz – ProdHaftG
Gesetz über die Haftung für fehlerhafte Produkte

Rückruf-Team im Unternehmen richtig besetzen

Ist der Rückruffall eingetreten, muss alles ganz schnell gehen. Wer dann erst anfängt, sich Gedanken über Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Aufgabenstellungen zu machen, hat schon verloren. Deshalb sollte jeder Hersteller dann den Rückruf planen, wenn Zeit dafür ist – also nicht erst im Ernstfall. Da Rückrufe letztlich von Menschen durchgeführt werden, sollten Sie als Hersteller präventiv ein Rückruf-Team im Unternehmen einrichten, das weiß, welche Aufgaben im Fall des Produktrückrufs abgearbeitet werden müssen. Da diese sehr vielfältig sind, empfiehlt sich die Zusammenstellung eines Teams, das die verschiedenen betrieblichen Funktionsbereiche adäquat abbildet. Im Einzelnen sollten Mitarbeiter/innen aus den folgenden Bereichen vertreten sein:

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Forderungen des Gesetzgebers zu Produktrückrufen

Hauptverantwortlich für die Sicherheit eines Produkts ist der Hersteller. Er ist im § 6 des ProdSG dazu verpflichtet, ein Sicherheitsrisiko durch ein von ihm auf den Markt gebrachtes Produkt zu beseitigen. Wie er dieses Ziel erreicht, ist zunächst ihm überlassen. Als Optionen stehen ihm die folgenden sogenannten Korrekturmaßnahmen zur Verfügung:

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Rückrufkostenversicherung – Individuelle Lösungen gefragt

Rückrufe sind ein weltweit anwachsendes Phänomen, von dem auch Deutschland immer stärker betroffen ist. Zur Verantwortung heran gezogen werden Hersteller und Händler der unterschiedlichsten Branchen. Die Schäden können enorm sein und führen oftmals zu gigantischen Schadensersatz-Ausgaben beim betroffenen Unternehmen. Die Gesetzgebung dazu ist eindeutig, doch erstaunlicherweise beinahe unbekannt.

Klar ist: Wird durch einen Produktfehler ein Mensch getötet oder verletzt, ist der Hersteller verpflichtet, den Schaden zu ersetzen. Darüber hinaus ist er verpflichtet, als gefährlich in Frage kommende Produkte aus dem Markt zu nehmen bzw. zumindest vor der weiteren Verwendung zu warnen.

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